EINLADUNG

Liebe Osterather, liebe Meerbuscher, liebe Mitstreiter,
am SONNTAG, 7.12. von 15 – 16 Uhr gibt es ein Treffen für alle Interessierte und Helfer im „Basislager“ der BI (Alte Post – Plöneshof 2 in Osterath)
Wir freuen uns darauf, mit Euch bei einer Tasse Glühwein den gemeinschaftlichen Erfolg zusammen zu feiern.
In der Alten Post kann man zudem 2,5 Jahre BI-Arbeit  besichtigen und noch mal die Vergangenheit Revue passieren lassen, sowie auch wichtige Information für den Netzausbau in der Zukunft erfahren.

EIL- Newsletter 09/2014

Lieber Osterather, liebe Meerbuscher, liebe Mitstreiter,

nach über zwei Jahren Initiativenarbeit, vielen Dialogen, Diskussionen und Demos ist es endlich soweit:
Osterath ist nicht mehr „alternativlos“ sondern steht in der Rangfolge der bestgeeignetsten Standorte auf:
Platz 6 !!!
Amprion hat sich heute für die folgenden Standorte entschieden.:

   Platz 1: Standort 20, „Dreieck“ Kaarst

Platz 2: Standort 10, Gohr

Laut Amprions Pressemitteilung werden andere Standorte nicht mehr betrachtet!

Auch wenn erst im Planfeststellungsverfahren (Ende 2015/ Anfang 2016) der konkrete Standort  feststeht:

Als Initiative haben wir dieses „Etappenziel“ heute Abend schon gefeiert und die ersten Sektkorken knallen lassen!
Amprion hatte heute die überarbeiteten Gutachten erst den Bürgermeistern der betroffenen Kommunen und im Ausschuss den Initiativen präsentiert und zugesagt, neben einem Abstand der Konverteranlage von mindestens 200 Metern zur Einzelbebauung, mindestens 500 Meter Abstand zur geschlossenen Wohnbebauung einzuhalten!

Für Osterath bedeutet dies konkret, dass aufgrund des neuen 500 Meter Abstandes zur geschlossenen Wohnbebauung das verbleibende Areal nicht ausreicht, um dort den Konverter in der geplanten Fläche von 370 Meter x 260 Meter zu errichten!

Als Initiative haben wir seit längerem gefordert, dass wenigstens der Mindestabstand von 500 Meter, der nach dem Abstandserlass NRW für den Bau neuer Umspannwerke gilt, eingehalten wird. Konverteranlagen, die ebenfalls Strom umrichten, werden bislang von dieser Regelung nicht erfasst, so dass es ein „freiwilliges“ Zugeständnis von Amprion ist.

Wir begrüßen dies sehr, zeigt es doch, dass unsere Forderung der letzten zwei Jahre

„Keine industrielle Großanlage am Rande des Wohngebietes“

von Amprion ernst genommen wird und der Abstand zur Wohnbebauung als wichtigstes Kriterium jetzt auch endlich umgesetzt wird.

Wir werden das weitere Verfahren beobachten, gerade hinsichtlich der anderen Standortareale, die Amprion nun in die engere Auswahl für den Konverterstandort genommen hat.

Wir sagen DANKE an alle, die sich über zwei Jahre gemeinsam mit uns für dieses Ziel eingesetzt haben!!!

Amprions Presseerklärung, sowie alle Unterlagen und Karten finden Sie unter folgendem Link:

http://www.amprion.net/konverterstandortsuche-ultranet

Ihre „Initiative gegen den Doppelkonverter Osterath“

 

WICHTIG!! Amprion kommt nach OSTERATH

Mittwoch, 1. Oktober 2014 – ab 17.00 UHR in der REALSCHULE-OSTERATH , GÖRRESSTRASSE 6, 40670 MEERBUSCH
ÖFFENTLICHE Sitzung des Ausschusses für Planung- und  Liegenschaften der Stadt  Meerbusch
Thema: Aktueller Sachstand zu den von Amprion favorisierten Standortarealen.
Osterath bleibt weiterhin ein Favorit! – Amprion muss sich zur Änderung im Suchverfahren erklären! 

Newsletter 08/2014

Liebe Osterather, liebe Meerbuscher, liebe Mitstreiter,

die Sommerpause ist vorbei – und es geht in die Endphase für die Konverterstandortsuche. Hierzu möchten wir Ihnen heute einige Veranstaltungstermine mitteilen:

1.1. Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses des Kreises Neuss am:
23. September 2014 um 17.00 Uhr im Kreishaus in Grevenbroich.
Thema: Konverter – Amprion stellt den neuen Sachstand vor.
Die BI wurde eingeladen, um an der anschließenden Diskussion teilzunehmen.
Wir wurden gebeten darauf hinzuweisen, dass die Plätze im Sitzungssaal für die Öffentlichkeit begrenzt sind.

1.2. Eine weitere Sitzung zum Thema Konverter findet am:
24. September 2014 um 18.00 Uhr im Planungs- und Umweltausschuss der Stadt Kaarst in der Aula des Georg-Büchner-Gymnasiums statt. Hierzu hat uns die BI-Kaarst eingeladen und um rege Teilnahme gebeten.

1.3. Öffentliche Sondersitzung des Planung- und Liegenschaftsausschusses der Stadt Meerbusch am:

01. Oktober 2014 – in der Realschule Osterath

Die Firma Amprion GmbH äußert sich zu dem aktuellen Sachstand Konverter-Standortsuche.

Hierzu sind alle eingeladen, die sich aktuell informieren möchten!

2.1. Amprion hat am 17. Juni, 21 mögliche Standortareale mit den dazugehörigen Steckbriefen für den Konverter präsentiert.
Zwei davon liegen in Osterath.

1. Unser „Tannenbaumfeld“, jetzt mit ca. 200 m Abstand zur Wohnbebauung, damit etwas südlicher gelegen. (Kennziffer 2 bei den Steckbriefen)

2. Südlich bzw. nördlich der Willicher Straße zwischen Osterath und den Streithöfen / Willich (nördlich vom Golfplatz Duvenhof). (Kennziffer 1 bei den Steckbriefen)

Auch wenn dieses Areal scheinbar nicht so favorisiert wird, wie die Fläche am Umspannwerk, sollten wir dieses unbedingt im Blick halten!
Argumente, den Konverter dort nicht zu bauen, gibt es genug!

2.2. Wir haben eine Stellungnahme zu diesem Gutachten an Amprion geschickt, indem wir wiederholt den größtmöglichen Abstand zu Wohnbebauung und Mensch fordern.

2.3. In Kürze wird Amprion, aufgrund der bereits erfolgten Stellungnahmen der Kommunen und Initiativen, ein überarbeitetes Gutachten präsentieren.

2.4. Auch in Kaarst, Büttgen, Neuss-Hoisten, Dormagen-Gohr und Rommerskirchen werden jetzt die Bürger, Kommunen und Politiker aktiv. In jeder der von der Standortsuche betroffenen Städte wurden Resolutionen verabschiedet, wonach der Konverter nicht in der jeweiligen Stadt gebaut werden soll.

2.5. Die Bürgermeister des Rhein Kreis Neuss haben einen umfangreichen Fragenkatalog an Amprion gesendet, der von Amprion auf 27 Seiten beantwortet wurde.

PDF: Fragenkatalog_Aufgeteilt_Antworten Fragenkatalog der Städte und Gemeinden des Rhein-Kreises Neuss
Das Dokument finden Sie auch in unsere Facebook-Gruppenseite: https://www.facebook.com/groups/initiativegegendoppelkonverter

Es bleibt spannend !!!

Ihre „Initiative gegen den Doppelkonverter Osterath“

Newsletter 07/2014

Lieber Osterather, liebe Meerbuscher, liebe Mitstreiter,

wie Sie der lokalen Presse entnehmen konnten, hat sich bei der
„Suche nach Konverterstandortarealen“ etwas getan:

1.   Am 17.06.14 hat Amprion 19 mögliche Areale für den geplanten Konverter präsentiert. Zwei von 19 Arealen liegen in der Gemarkung „Osterath“!
Ein Gebiet Richtung Willich, das aufgrund technischer Gründe in der Bewertung an einer der hinteren Stellen steht, sowie ein Areal, in dem Teile des bekannten Feldes liegen.
Wie erwartet gehört dieses Areal aufgrund dessen Nähe zum Umspannwerk zu den sechs favorisierten Standorten.
Wir sind „vorsichtig optimistisch“, dass  nach unserer ersten Einschätzung aufgrund des Kurzgutachtens der Fa. Amprion, der Acker direkt an unserem südlichen Wohngebiet nicht die Nr. 1 ist.
Amprions Presseerklärung, sowie alle Unterlagen und Karten finden Sie unter folgendem Link:http://www.amprion.net/amprion-pr%C3%A4sentiert-den-arbeitsstand-bei-der-suche-nach-einem-konverterstandort-f%C3%BCr-ultranet

2. Der Standort Osterath ist nicht mehr „alternativlos“
Im November 2012 hatte Amprion dies im Planungs- und Umweltausschuss (PLUA) des Kreises Neuss auf die beharrlichen Nachfragen des Vorsitzenden einräumen müssen, nun, nach fast 1 1/2 Jahren haben wir es endlich auch schriftlich.
Die Standortsuche hat sich auf viele Städte im Kreis Neuss ausgedehnt, wir verweisen hier noch einmal auf die einstimmige parteiübergreifende Resolution des Kreises vom 19.12.2012.

„Der Rhein-Kreis Neuss hält diesen Standort wie jeden anderen Standort am Rand einer Wohnbebauung für die geplante Konverteranlage für ungeeignet und lehnt sie ab…“, heißt es in der Resolution. (http://www.rhein-kreis-neuss.de/de/buergerservice/presse/archiv/2012/800-resolution-beschlossen-kreistag-einstimmig-gegen-konverter-in-osterath.html)

Auch für das weitere Suchverfahren muss deshalb gelten, dass nur der Standort Akzeptanz finden wird, der möglichst weit weg von Wohnbebauung liegt!

3. Derzeit bilden sich in den anderen betroffenen Städten ebenfalls Bürgerinitiativen, die sich gegen den Konverter auf ihrem Stadtgebiet aussprechen.

Wir werden uns mit diesen Initiativen austauschen, damit wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen. Niemand will den Konverter, aber der Konverter wird irgendwo im Rhein-Kreis Neuss gebaut werden.

Wirtschaftliche Interessen dürfen bei diesem Großprojekt nicht vorrangig bewertet werden.

Das Schutzgut Mensch ist wichtiger!

Wir hoffen sehr, dass die Politik – auf allen Ebenen und parteiübergreifend – die Bürger hierbei unterstützt!

4. Durch unseren sachlichen Dialog mit der Bundesnetzagentur und der Fa. Amprion haben wir für Osterath viel erreicht.

 

Diesen Dialog setzen wir mit gleicher Intensität fort!

Am 28. Juni 2014 haben wir unser Anliegen mit einem Redebeitrag bei der Veranstaltung „Bürgerinitiative trifft Bundesnetzagentur“ bei der BNetzA in Bonn vertreten.

Initiativen aus ganz Deutschland waren zu Gast. Wir konnten viele interessante Gespräche mit Vertretern dieser Bürgerinitiativen und mit den Vertretern der BNetzA führen.

5. Wie geht es weiter?

Die Fa. Amprion hat angekündigt, mit den Vertretern der betroffenen Städte und den Bürgern die Vor- und Nachteile der vorgeschlagenen Areale zu diskutieren. Dies wird in Osterath nach den Sommerferien stattfinden. Bis Ende des Jahres will sich Amprion dann entscheiden und mit einem Vorschlag sowie Alternativen in die Bundesfachplanung gehen.

 Wir informieren Sie gern weiter.

 Ihre „Initiative gegen den Doppelkonverter Osterath“

 

 

Newsletter 06/2014

Lieber Osterather, liebe Meerbuscher, liebe Mitstreiter,

Anfang dieser Woche wurden wir über eine Pressemitteilung der UWG- Ratsfraktion informiert, die im Alleingang am Samstag eine zweite Auflage der von der Initiative im März 2013 organisierten Menschenkette planen. Angeblich, weil es „5 vor 12“ ist.

Zum jetzigen Zeitpunkt halten wir eine Demonstration für überflüssig.

Die Meerbuscher Position zum Konverter ist der Firma Amprion mehr als bekannt.

Wir werden die Ergebnisse des Suchverfahrens abwarten, die Amprion voraussichtlich im Juni präsentieren wird. Dann wird ersichtlich, ob Osterath als Standort in Betracht kommt oder ob es andere Flächen im Suchraum zwischen Krefeld und Bergheim gibt, die ebenfalls als Standort geeignet sind.

Hiervon gehen wir angesichts des großen Suchgebiets aus!

Die Entscheidung für einen konkreten Konverterstandort wird nicht im Sommer gefällt!

Um es klar zu sagen:

Wir als Initiative sind nicht gegen eine Demo gegen den Doppelkonverter – egal wer sie ausrichtet – und wir haben auch keinen „Streit“ mit der UWG-Partei!

Leider ist dies in der Presse anders dargestellt worden.

Alle in Meerbusch vertretenen Parteien haben sich deutlich gegen den Konverter am Osterather Wohngebiet ausgedrückt. Bis heute ist die Zusammenarbeit mit allen kommunalen politischen Parteien und der Initiative einvernehmlich und abgestimmt. In einem parteiübergreifenden Konsens haben diese schon vor eineinhalb Jahren vereinbart, dass parteipolitische und wahlkampftaktische Manöver schädlich für das gemeinsame Anliegen sind und haben durch ein geschlossenes Auftreten die Initiative unterstützt.

Wir setzen weiterhin auf die gute Zusammenarbeit mit den in Meerbusch vertretenen Parteien und der Stadtverwaltung Meerbusch.

 Aktuell erreichte uns eine Nachricht, dass bereits für das PLZ-Gebiet Osterath Ausschreibungen für Handwerker bezüglich Konverter laufen

Wir haben sofort bei Amprion nachgefragt, was das zu bedeuten hat.

Kurz gesagt: Die Ausschreibung betrifft ein konkretes Objekt mit unkonkretem Standort. Bedeutet: Die Konverteranlage wird gebaut, die Standortsuche läuft noch.

Die ausführliche Antwort von Amprion finden sie hier oder auf facebook.

Wir werden Sie weiter informieren.

Ihre „Initiative gegen den Doppelkonverter Osterath“

Newsletter 05/2014

Lieber Osterather, liebe Meerbuscher, liebe Mitstreiter,

ein weiterer ereignisreicher Monat liegt hinter uns:

Top1: Finaler Kriterienkatalog

Am 1. April 2014 wurde der finale Kriterienkatalog der Firma Amprion im Planungs- und Umweltausschuss des Rhein-Kreis-Neuss vorgestellt.

Was ist neu im finalen Kriterienkatalog?

1. Das von den Kommunen wichtig erachtete Kriterium „Abstand zur Wohnbebauung“, ist kaum mehr wiederzufinden:Amprion setzt „unter Vorbehalt“ einen Mindestabstand zur Wohnbebauung von 0-200 Metern fest.
2. Es werden zunächst keine konkreten Standorte für den Konverter benannt werden, sondern großräumige Standortflächen.
Wir waren anwesend und haben als Initiative bereits deutlich unseren Unmut zum Ausdruck gebracht, dass die von der Stadt Meerbusch zusammen mit den anderen Kommunen getroffenen Anregungen nicht oder nur unzureichend im finalen Kriterienkatalog berücksichtigt wurden. Dies betrifft insbesondere den Mindestabstand zur Wohnbebauung.
Eine Irritation, bezüglich der Äußerung von Amprion „Der Kriterienkatalog sei in enger Abstimmung mit der Bundesnetzagentur erstellt“, wurde zwischenzeitlich geklärt:
Die BNetzA hat uns gegenüber versichert, dass es keine „enge Abstimmung“ mit Amprion bzgl. des finalen Kriterienkataloges gab, sondern man lediglich, wie auch die beteiligten Kommunen und Kreise, eine Stellungnahme abgegeben hat. Von Amprion erfolgte die gleiche Klarstellung in der Presse.

Zum weiteren Verfahren:
Neu ist, dass Amprion zunächst keine konkreten Standorte für den Konverter benennen wird, sondern großräumige Standortflächen.
Amprion wird noch Ende des 2. Quartals, voraussichtlich im Juni, diese geeigneten Standort-flächen, veröffentlichen.
Im Herbst `14 soll dann der Antrag auf Bundesfachplanung erfolgen, wo die konkrete Trasse festgelegt wird. Hierdurch bedingt wird Amprion sich auf eine dieser benannten Standortfläche als Endpunkt für den Konverter festlegen müssen.

Die BNetzA fordert aber auch alternative Trassen, so dass auch andere geeignete Standort-flächen  „im Spiel bleiben“.
Es gibt also einen Plan A, einen Plan B und vielleicht sogar einen Plan C…
Die endgültige Entscheidung, ob die Vorzugstrasse von Amprion, oder eine andere alternative Trasse genommen wird, wird die Bundenetzagentur in 2015 treffen.

Der konkrete Standort für den Konverter wird erst im Planfeststellungsverfahren von Amprion benannt werden.

Dieses Planfeststellungsverfahren beginnt nach Abschluss der Bundesfachplanung, also nicht vor 2015.

Ausblick:

Wir müssen weiterhin davon ausgehen, dass der Bereich um das Umspannwerk Osterath als potentieller Standort für den Konverter in Betracht kommt.

Aufgrund des Kriterienkatalogs sind aber auch andere Standorte geeignet!

Wie die Gewichtung erfolgt, wissen wir noch nicht.
Wir haben uns an die Geschäftsleitung von Amprion gewandt und um einen Gesprächstermin gebeten, um unsere offenen Fragen zu besprechen.
Wir werden Sie informieren, wenn wir etwas Neues erfahren.

Links zu den Presseberichten, dem finalen Kriterienkatalog und auch zu der Sitzung im Kreistag finden Sie auf unserer Homepage (siehe am Ende des Newsletters) und auf Facebook.

Top 2: Der NEP Strom 2014. 1. Entwurf ist veröffentlicht.

In jedem Jahr gibt es einen neuen Netzentwicklungsplan Strom (NEP), der in zwei Schritten (Entwürfen) veröffentlicht wird. Den ersten Entwurf des NEP 2014 haben nun die Übertragungsnetzbetreiber zur Konsultation gestellt.
Wie bereits in den Jahren zuvor gehen die Einwände zunächst an die vier Netzbetreiber (Amprion ist für uns zuständig).

Einwände können bis zum 28. Mai 2014 geschrieben werden!

Im Herbst besteht dann wieder die Möglichkeit, sich direkt an die BNetzA zu wenden, wenn der 2. Entwurf des jeweiligen Entwurfs veröffentlicht wird.
Inhaltlich gibt es keine Überraschung: auch in dem NEP 2014 wird die HGÜ- Leitung Emden- Osterath – Philippsburg als notwendig erachtet. Wer nicht den gesamten NEP downloaden möchte: auf Seite 232-235 des Anhang „Projektsteckbriefe Zubaunetz“ findet sich die Osterather Maßnahme.

Fazit: Man kann also den Einwand vom letzten Jahr (oder vorletzten Jahr ;-) ), den man an die BNetzA gesandt hat, nun an Amprion schicken…

(Per Mail an konsultation@netzentwicklungsplan.de, per Post an Netzentwicklungsplan Strom, Postfach 10 05 72, 10565 Berlin oder direkt über die Website: http://www.netzentwicklungsplan.de/konsultation-2014)

Top 3: Elektro-Magnetischen Feld – Messungen
Die Firma Amprion hat die Ergebnisse der Ende Oktober erfolgten Messung auf Ihrer Homepage veröffentlicht (Stichwort:http://www.amprion.net/netzausbau/umspannanlage-osterath-termine)

Viele weitere Unterlagen (u.a. Lastdaten), um die wir gebeten hatten, wurden ebenfalls online gestellt.
Für den Fall, dass Sie Fragen zur Messung oder zu den Messergebnissen haben, können Sie sich gerne an uns oder Amprion (Frau Bouillon) wenden.

Wir werden Sie gerne weiter informieren.
Ihre „Initiative gegen den Doppelkonverter Osterath“

LINKS:

Amprion Kriterienkatalog:
http://www.amprion.net/sites/default/files/pdf/Ultranet_Kriterienkatalog_final.pdf

Netzentwicklungsplan:
http://www.netzentwicklungsplan.de/erste-entw%C3%BCrfe-nep-und-o-nep-2014-ver%C3%B6ffentlicht

Newsletter 04/2014 vom 18.03.2014

Lieber Osterather, liebe Meerbuscher, liebe Mitstreiter,

am 6. März 2014 ist die Bundesnetzagentur unserer Einladung in die Nußschale gefolgt und hat sich einer regen und sachlichen Diskussion zum Netzausbau gestellt.
Achim Zerres, Leiter der Abt. Energieregulierung, und Kim Paulus, Referatsleiter „Beteiligung“, Abt. Netzausbau, haben viele kritische Fragen unter anderem zu der Einspeisung von Braunkohle, zum Genehmigungsverfahren und zu der Arbeit ihrer Behörde beantwortet.
Die Vortragsunterlagen des Abends hat uns die Bundesnetzagentur zur Verfügung gestellt.
Aufgrund ihres Umfangs haben wir sie auf unserer Homepage unter diesem Link Vortrag der BNA am 6.3.14 in Osterath eingestellt. Ebenso auf unserer Facebookseite

Wir weisen insbesondere auf Seite 17 der Präsentation hin:
In der Bestätigung des NEP 2013, S. 86, und auch in der Veranstaltung hat die BNetzA darauf verwiesen, dass sie im Jahr 2013 auch andere alternative Netzverknüpfungspunkte (NVP) zu Osterath überprüft hat. Diese werden hier erstmalig vorgestellt.

Auch ist erstmalig von der BNetzA uns versichert worden, dass der NVP Osterath noch geändert werden kann, wenn dies aufgrund weiterer Prüfungen, die in diesem Jahr erfolgen, erforderlich sein sollte. Dies setzt aber eine Änderung des Bundesbedarfsplangesetzes durch den Gesetzgeber voraus.

Die Materie ist kompliziert und der Unterschied zwischen Konverterstandort und Netzverknüpfungspunkt wurde auch teilweise in der Presse verwechselt.

Es ging bei der am 6. März 2014 geführten Diskussion einzig um Netzverknüpfungspunkte, d. h. um den Ort/Umspannwerk, an dem der Konverter netztechnisch angeschlossen werden muss. Inwieweit hierfür das betroffene Umspannwerk ausgebaut oder im welchem Umfang gar erweitert werden muss, wissen wir noch nicht. Wir erwarten hier noch Informationen von Amprion.

Was aber schon erreicht ist: Der Konverterstandort muss örtlich nicht identisch mit dem Netzverknüpfungspunkt sein! Der Konverterstandort kann in einem Radius von mehreren Kilometern zum Umspannwerk (NVP) liegen.
Wir haben weiterhin die ungebrochene Hoffnung und werden weiter alles dafür tun, dass der Konverter nicht unmittelbar am Umspannwerk Osterath (NVP) errichtet wird, sondern ein besser geeigneter Standort gefunden wird, der nicht in der Nähe von Wohnbebauung liegt!

Das weitere Verfahren sieht wie folgt aus:
Amprion bestätigte uns heute, dass der Kriterienkatalog mittlerweile finalisiert wurde und noch im März 2014 veröffentlicht wird. Die Suche und Bewertung von möglichen Konverterstandorten wird aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Vorstellung der möglichen Standorte erfolgt vorerst am Ende des zweiten Quartals 2014.

Wir werden Sie gerne weiter informieren.

Ihre „Initiative gegen den Doppelkonverter Osterath“